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Einsatzfottille 2 „rüstet“ mit neuem Stabsgebäude auf – „Niedersachsen“

 

In der jüngsten Mitgliederversammlung regte der Vorstand an, im Marinestützpunkt Wilhelmshaven einem Gebäude den Namen „Niedersachsen“ zu geben. Eine Idee, die sowohl vom (dafür zuständigen) Kommandeur des Marinestützpunktkommandos, Fregattenkapitän Lars Vergien, wie auch vom Kommandeur der EF 2, Flottillenadmiral Christoph Müller-Meinhard, begrüßt wurde.

 

Die Gebäude des MStp WHV sind traditionell durchnummeriert. Die Tatsache, dass im Stützpunkt das modernste Stabs- und Kommandogebäude der Bundeswehr entsteht, soll Anlass zum Umdenken sein. Jürgen R. Draxler, Vorsitzender der Fördergemeinschaft, warb dafür bei Vergien wie Müller-Meinhard.

 

Dass die Landesregierung – und der für die Patenschaft zur Marine zuständige Innenminister Boris Pistorius – diese Idee unterstützen wird, da zeigte sich Draxler zuversichtlich. Dies dürfte auch für den ergänzenden Vorschlag von Müller-Meinhard gelten, andere Gebäude im Stützpunkt ihrer Nummern zu „berauben“ und sie nach niedersächsischen Regionen zu benennen.

Vorstand übergab Spenden

 

Zum Ende des Jahre 2016 waren der ambulante Hospizdienst Wilhelmshaven-Friesland e.V. sowie das Deutsche Marinemuseum Empfänger der diesjährigen Spende der Fördergemeinschaft Fregatte „Niedersachsen und Marinestützpunkt Wilhelmshaven“.

 

Zur Scheckübergabe, die im Deutschen Marinemuseum stattfand, waren der Vorsitzende und der Schatzmeister des Vereins, Jürgen R. Draxler und Hartmut Luttropp, eigens nach Wilhelmshaven gereist. Bei der Scheckübergabe am 15. Dezember mit dabei war der Kommandeur des Marinestützpunkts Wilhelmshaven, Fregattenkapitän Jörg-Harald Mandt.

Pistorius: „Besonderer Draht zur Deutschen Marine bleibt bestehen“

 

Die gute Verbindung der niedersächsischen Landesregierung zur Bundeswehr wird auch nach dem Auslaufen der Patenschaft des Landes für die Fregatte NIEDERSACHSEN fortgeführt. „Es ist ein besonderer Draht, den wir seit Jahrzehnten zueinander haben. Niedersachsen ist vor allem durch den Standort Wilhelmshaven ein Bundesland mit

 

einer besonderen Beziehung zur Marine. Deshalb führen wir diese Partnerschaft sehr gerne auch durch die jetzt vereinbarte Patenschaft des Landes für das Marinestützpunktkommando Wilhelmshaven fort“, betonte der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, am „Tag der Bundeswehr“ in Wilhelmshaven.

 

 

 

Am 26. Juni 2015 hatte die Deutsche Marine die Fregatte NIEDERSACHSEN außer Dienst gestellt (wir berichteten). Damit endete nach 32 Jahren auch die Patenschaft des Landes. „Bis die Marine wieder ein vergleichbares Schiff in Dienst stellt, möchten wir unser partnerschaftliches Verhältnis zur Bundeswehr weiterhin mit Leben füllen“, so Pistorius. Es ist der ausdrückliche Wunsch des Landes, auch in Zukunft wieder die Patenschaft für ein Marineschiff

 

zu übernehmen. Die hierzu bereits geführten Gespräche zwischen Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil und der Bundesministerin der Verteidigung, Dr. Ursula von der Leyen, sind sehr positiv verlaufen, sodass mit großer Wahrscheinlichkeit auch künftig wieder ein Marineschiff den Namen NIEDERSACHSEN in die Welt tragen wird.

 

 

 

Bis dahin orientiert sich die Patenschaft für das Land nicht nur am Stützpunktkommando in Wilhelmshaven im Allgemeinen, sondern ausdrücklich an den Soldatinnen und Soldaten, die in Wilhelmshaven stationiert sind. „Sie sind es schließlich, die sich bei Übungen, Manövern und Einsätzen weltweit für Freiheit und Sicherheit einsetzen“, so Minister Pistorius. „Dieser verantwortungsvolle Dienst muss oftmals fern der Heimat stattfinden.“ Und das beinhaltet, wie Pistorius weiter ausführte, „natürlich viele persönliche Einschränkungen, Risiken und Gefahren. Dabei möchten wir Sie so gut unterstützen, wie es möglich ist. Ihr Einsatz ist ein großer Dienst, den wir sehr anerkennen.“

 

Als Symbol und zur Dokumentation der Patenschaft überreichte Minister Pistorius deshalb eine von Ministerpräsident Stephan Weil unterzeichnete Patenschaftsurkunde an den Kommandeur des Marinestützpunktkommandos

 

Wilhelmshaven, Fregattenkapitän Jörg-Harald Mandt.

Eine Eiche für unsere NIEDERSACHSEN

 

Die Idee hatte der SWM, tatkräftig unterstützt vom I SVM – und – jetzt blüht, wächst und gedeiht vor der UHG in der 4.Einfahrt, was beide dort gemeinsam gepflanzt haben: eine Eiche.

 

Den Text des „Liedes der Niedersachsen“ kennt wohl jeder – insbesondere, wenn er auf der gleichnamigen Fregatte gefahren ist. Und dieser Text war es auch, der den letzten Schiffswachtmeister (SWM) der NIEDERSACHSEN, Oberstabsbootsmann Ralf Zimmermann, inspirierte, eine Quercus rubra (zu deutsch Roteiche) in Erinnerung an das schönste Schiff der Deutschen Marine zu pflanzen. Als Ort kann man sich kaum einen geeigneteren Platz als den vorstellen, den Zimmermann und der ihn unterstützende I Schiffsversorgungsmeister (SVM), Hauptbootsmann Stefan Pendelin, sich dafür auserkoren hatten: die Rasenfläche vor der Unteroffiziersheimgesellschaft des Marinestützpunkts Wilhelmshaven. Schließlich war die 4. Einfahrt rund 33 Jahre Heimathafen ihres Schiffes.

 

Wenige Tage nach der Außerdienststellung des Schiffes (wir berichteten), war es dann soweit: Der SWM und der I SVM schritten zu Tat und pflanzten besagte Roteiche in den Rasen vor der UHG (siehe unser Titelbild). Die Begeisterung unter der Restbesatzung war groß. Das galt auch für den letzten IO, Korvettenkapitän Jens Schaadt. Er verschickte die Fotos von dieser Aktion. Beiden, dem SWM wie dem I SVM gilt auch seitens der Fördergemeinschaft Fregatte NIEDERSACHSEN e.V. Dank und Anerkennung für diese hervorragende Idee und deren Umsetzung.

Abschied nach 32 Dienstjahren

 

Nach 32 Jahren im Dienst der Deutschen Marine hieß es Abschied nehmen. Am 26. Juni wurde die Fregatte NIEDERSACHSEN an der Westpier des Marinearsenals Wilhelmshaven feierlich außer Dienst gestellt. Neben dem Innenminister des Landes Niedersachsen, Boris Pistorius, und dem Oberbürgermeister der Stadt Wilhelmshaven, Andreas Wagner, waren zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und Bundeswehr anwesend. Hinzu kamen ehemalige Besatzungsangehörige des Schiffes, einschließlich fast aller Kommandanten sowie zahlreiche Mitglieder der Fördergemeinschaft Fregatte NIEDERSACHSEN e.V..

 

Die Fregatte NIEDERSACHSEN wurde auf der Bremer Vulkan-Werft gebaut und am 15. Oktober 1982 von der Deutschen Marine in Dienst gestellt. Das Schiff hat in seinen mehr als 32 Jahren im Dienst der deutschen Seestreitkräfte rund 764.000 Seemeilen, das entspricht gut 35 Erdumrundungen, hinter sich gebracht und an zahlreichen Manövern und Einsätzen teilgenommen und 311 Häfen angelaufen.

Bei ihrem letzten Einsatz hat sich die NIEDERSACHSEN am NATO-Verband Standing NATO Maritime Group 2 (SNMG2) beteiligt, wo sie unter anderem

 

Der letzte Akt Mit dem letzten Niederholen der Flaggen und Kommandozeichen wurde, in Anwesenheit des Kommandeurs der Einsatzflottille 2, Kapitän zur See Christoph Müller-Meinhard, und des Kommandeurs des 4. Fregattengeschwaders, Fregattenkapitän Thorsten Marx, das Schiff außer Dienst gestellt. Im Anschluss wurde die Truppenfahne der Fregatte NIEDERSACHSEN feierlich an das 4. Fregattengeschwader übergeben.

Der 15. Kommandant ging von Bord

 

Es war ein naßkalter Freitag, Ende Januar. Durch den Marinestützpunkt, die 4. Einfahrt, zogen immer wieder Nebelschwaden. Beim leichtesten Windhauch kräuselten sich auf den Schiffen da und dort Schneefähnchen. Ein echtes Schietwetter. Das war wohl kein Zufall, denn auf der Fregatte NIEDERSACHSEN hatten sich die Besatzung und zahlreiche Gäste zu einer Zeremonie versammelt, die man ähnlich gern hat wie Zahnschmerzen: Der Kommandant gibt sein Kommando ab und wird ohne Nachfolger abgepullt. Der Leiter des Restkommandos übernimmt. Mit anderen Worten: Das Schiff steht vor der Außerdienststellung. Doch der Reihe nach.

 

Für Fregattenkapitän Kurt Leonards, 15. Kommandant der NIEDERSACHSEN, hieß es Abschied nehmen. Rund zweieinhalb Jahre hatte er das Kommando über das schönste Schiff der deutschen Flotte. Sein Führungsprinzip umschrieb er knapp und klar: „Das Dienen steht im Mittelpunkt.“ Das für ihn zum Dienen auch die Dankbarkeit gehört wurde überdeutlich, als Leonards seine beiden persönlichen Gäste vorstellte: Zwei Besatzungsangehörige, die jeweils einen schweren Unfall an Bord überlebten. Den einen hatte eine geborstene Schifsstrosse getroffen, der andere war im Roten Meer – auf dem Rücktransit vom Anti-Piraten-Einsatz ATALANTA – über Bord gegangen. Leonards: „Das Sie wohlbehalten hier sein können, ist für mich das schönste Geschenk meiner Kommandantenzeit.“

 

Ohne von diesem Umstand zu wissen hatte Niedersachsens Innenminister, Boris Pistorius, dem Kommandanten attestiert die Fähigkeit zu besitzen, seine Vorstellungen und Ziele mit Stringenz zu verfolgen und dabei die menschlichen Aspekte seines Handelns nicht aus den Augen zu verlieren. Überdies habe Leonards dafür gesorgt, so Pistorius schmunzelnd, „dass auch in mir jetzt ein kleiner Seemann steckt“. Die Dienstgeschäfte des Kommandanten wurden vom Ersten Offizier der NIEDERSACHSEN, Korvettenkapitän Jens Schaadt übernommen. Er führte damit das sogenannte Restkommando. Mit der Außerdienststellung endete diese Aufgabe. Das Schiff wurde mit diesem Tag vom Marinearsenal – und damit vom Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr – übernommen. Damit schloss sich der Kreislauf, denn die Vorgängerbehörde hatte das Schiff von der Werft übernommen und an die Marine übergeben.

Zurück von ihrer letzten Seefahrt!

 

Am 5. Dezember passierte die Fregatte NIEDERSACHSEN um 11:00 Uhr ein letztes Mal die Molenköpfe der 4. Einfahrt. Das Kriegsschiff hatte seinen Heimathafen im Juli verlassen, um sich für fünf Monate der Standing NATO Maritime Group 2 (SNMG 2) anzuschließen. Von diesem Einsatz ist das unter dem Kommando von Fregattenkapitän Kurt Leonards stehende Schiff nun zurückgekehrt. An der Pier erwarteten Hunderte Angehörige der Besatzung sowie ehemalige NIEDERSACHSENFahrer – unter ihnen zahlreiche Mitglieder der Fördergemeinschaft Fregatte NIEDERSACHSEN e.V. – das Schiff.

 

Bereits an Bord befand sich Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius, der in Höhe Schillig-Reede auf die Fregatte umgestiegen war, um die Besatzung des Patenschiffes auf den letzten Seemeilen zu begleiten. Unter dem Jubel der Wartenden und zu den Klängen des Heeresmusikkorps 2, Kassel, machte die NIEDERSACHSEN dann an der Pier fest. Für die Besatzung ging damit eine Reise zu Ende, die sie zunächst in das Mittelmeer, dann über den Atlantik und anschließend nochmals in das Mittelmeer geführt hat. Am Ende standen gut 30.000 Seemeilen (rund 55.500 Kilometer) mehr im Logbuch der Fregatte. Angesteuert haben Schiff und Besatzung Hafenstädte mit durchaus klangvollen Namen: Rota/ Spanien, Halifax/Kanada, Mayport, Norfolk und Baltimore in den USA, Aksaz und Antalya in der Türkei sowie das zu Spanien gehörende Palma de Mallorca.

Die NIEDERSACHSEN legte zum letzten großen Einsatz ab

 

Vor fast 32 Jahren, genauer am 15. Oktober 1982, wurde die Fregatte NIEDERSACHSEN in Dienst gestellt. Jetzt, am 16. Juli dieses Jahres, hieß es auf der Fregatte wieder: „Alle Leinen los und ein“. Das Kriegsschiff legte in der 4. Einfahrt zu seinem letzten Einsatz ab, um sich vier Tage später im Mittelmeer (in der spanischen Marinebasis Rota) der Standing NATO Maritime Group (SNMG) 2 anzuschließen. Verabschiedet wurde die NIEDERSACHSEN durch den Innenminister des Patenlandes, Boris Pistorius. Er war zuvor vom Kommandanten, Fregattenkapitän Kurt Leonards, bemerkenswert herzlich an Bord begrueßt worden.

 

Pistorius sei stets an Bord gekommen, wenn es für die Besatzung um besondere Momente ging. Leonards: „Heute verlassen wir zum letzten Mal unsere Heimat ... und Sie sind wieder da! Deshalb begrüße ich Sie an Bord nicht nur als Repräsentant der Landesregierung, sondern als einen Freund der Soldatinnen und Soldaten der Fregatte NIEDERSACHSEN.“

Überreichung des Spendenscheck an Vertreter des Marinemuseums.

 

Im Jahr 2013 wurden Spenden in Höhe von je 1000,00 Euro an die Betreuungskasse der Besatzung am 22.07.2013 und an das Deutsche Marinemuseum am 18.10.2013 überreicht.

Spende an Chaka e.V.

 

Im Dezember 2010 wurde eine Spende an den Verein Chaka e.V. aus Wilhelmshaven übergeben. Auf dem Weihnachtsmarkt auf Schloss Gödens war die FREGATTE NIEDERSACHSEN erneut auf Einladung von Graf von Wedel mit einem Stand vertreten. Dort boten Besatzungsmitglieder frisch zubereitetes Waffelgebäck an. Dabei kamen 2.600 Euro zusammen, die von der Fördergemeinschaft auf den beachtlichen Betrag von 2.700 Euro aufgerundet wurden.

 

Der Kommandant der NIEDERSACHSEN konnte so an Bord den Spendenscheck an Vetreterinnen des Vereins übergeben, der Kinder in Armut ganz direkt unterstützt. Die Palette seiner Hilfe reicht vom Schulfrühstück bis hin zum Schwimmunterricht.

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